Jordanien - Petra

Januar 29, 2008

Petra JordanienUnbestritten die größte touristische Attraktion Jordaniens ist Petra, die rosarote Nabatäerstadt im Süden des Landes, die oft als das achte Weltwunder bezeichnet wird. Die sogenannte Königin der Karawanenstädte ist das bedeutendste Kulturdenkmal Jordaniens. Geschützt in einem Bergkessel gelegen und von außen vollkommen uneinsehbar war die verborgene Stadt aus der Zeit um den Beginn der heutigen Zeitrechnung erst im Jahre 1812 von dem englisch-schweizerischen Forscher John Lewis Burkhardt wiederentdeckt worden. Der Nachwelt erhalten geblieben sind um die 1000 zum Teil mit herrlichen Fassaden geschmückte Felsengräber und Tempel, ein Theater und mehrere Opferplätze. Das gesamte Gebiet von Petra mißt mehr als 20 Kilometer im Durchmesser und ist noch lange nicht vollständig ausgegraben. Den einzigen Zugang nach Petra bildet ein fast zwei Kilometer langer Siq, eine natürliche, durch Erdbeben entstandene, enge Felsspalte, die dem Verlauf eines ausgetrockneten Flußtals folgt. Dieser nur wenige Meter breite und ursprünglich auf ganzer Länge gepflasterte Siq war als offizielle Straße nach Petra in erster Linie Verkehrsweg, hatte aber auch eine religiöse Bedeutung, denn er sollte die Besucher auf die Stadt vorbereiten. Steilwände von oft über 100 Metern Höhe ragen zu beiden Seiten der ehrerbietenden Schlucht auf. Der Weg durch diesen Siq führt in das Herz der Stadt, der Ausgang befindet sich direkt gegenüber des sogenannten Schatzhauses, des wohl schönsten und berühmtesten Baudenkmals von Petra.

Petra JordanienDas legendäre Petra war einst Zentrum und Hauptstadt des riesigen Handelsimperiums der Nabatäer. Der Name Petra stammt aus dem Griechischen und bedeutet Felsen. Die Nabatäer selbst nannten ihre Stadt Requem oder Reqmu - ein Name, der sich auf die Schattierungen des für Petra so charakteristischen Sandsteins bezog, der von gelblich über rötlich bis hin zu grau-bläulich schimmert. Dort wo Petra gebaut wurde, soll um das 13. Jahrhundert vor Christus Sela, die im Alten Testament erwähnte Hauptstadt der Edomiter, gelegen haben, bis die Nabatäer die Edomiter um das 6. Jahrhundert vor Christus zwangen, das Gebiet zu verlassen. Die Nabatäer, die ursprünglich ein räuberisches Nomadenvolk semitischen Ursprungs waren, wurden im Verlauf der Geschichte zu erfolgreichen Händlern und Karawanenführern. Sie wußten die geographische Lage ihrer Stadt an der Karawanenroute zwischen der arabischen Halbinsel und dem syrisch-anatolischen Gebiet sowie ägypten geschickt auszunutzen und machten ihr Reich zu einer perfekt durchorganisierten wirtschaftlichen Einflußzone. Sechs Jahrhunderte lang war Petra ein wichtiges Etappenziel an dieser unumgänglichen Karawanenstraße. Der Reichtum der Nabatäer beruhte auf der Kontrolle der Karawanen-straßen. Sie erhoben Wegezölle, versorgten die vorbeiziehenden Karawanen mit Wasser, Nahrung und Unterkunft und betrieben einen regen Handel mit Weihrauch, Myrrhe, Gewürzen und Seide. Weihrauch war zur damaligen Zeit ein kostbares Gut, denn es wurde von den alten ägyptern, den Griechen und Römern bei Kulthandlungen ver-wendet, um einen angenehmen Duft zu verbreiten. Der Weihrauch kam zum größten Teil aus dem Oman. Seidenstoffe kamen aus Indien, Elfenbein aus Afrika und Perlen vom Roten Meer.

Petra JordanienSeine Blütezeit erlebte das Nabatäerreich im 1. Jahrhundert vor bis zum Ende des 1. Jahrhunderts nach Christus. Vom immensen Reichtum der Nabatäer zeugen die zahlreichen, heute noch zu sehenden Denkmäler Petras. El Khazneh, das sogenannte Schatzhaus, ist das Wahrzeichen Petras. Der Anblick der hohen, nach einer letzten Biegung des Siqs durch den Spalt blitzenden, Fassade ist unvergeßlich. Die Kunstfertigkeit der vor 2000 Jahren am Bau beteiligten Bildhauer ist unvergleichlich. Das Schatzhaus ist tief aus dem Fels der Steilwand herausgehauen, die dem Ausgang des Siqs gegenüberliegt. Die eindrucksvolle harmonisch gegliederte, zweistöckige Fassade mißt 40 Meter in der Höhe und 28 Meter in der Breite. Der untere Teil besteht aus einer Vorhalle mit sechs Säulen, wohingegen der obere Teil ein dreieckiges Giebelfeld aufweist, das von einer Urne gekrönt ist. Man geht davon aus, daß das prächtige Denkmal ein Grab, Tempel oder Mausoleum ist. Die heute gebräuchliche Bezeichnung des Monuments als Schatzhaus bezieht sich auf die Urne, von der es heißt, sie solle den Pharaonenschatz aus der Zeit des Exodus enthalten.Das Schatzhaus gilt als bedeutendstes Bauwerk Petras. Die Fassade ist in bemerkenswert gutem Zustand, was darauf zurückzuführen ist, daß sie besonders tief in den Fels hineingearbeitet und wettergeschützt ausge-richtet ist. Einen schönen Farbkontrast bildet das rosarot des Schatzhauses gegenüber der bräunlichen Farbe des Steins vom unbehauenen Teil der Steilwand.

Petra JordanienZu den weiteren Höhepunkten Petras gehört ein römisches Theater mit 33 Stufenreihen für mindestens 5000 Zuschauer, das zu Beginn des 1. Jahr-hunderts nach Christus vollständig in den Fels gebaut und erst 1961 von amerikanischen Archäologen wieder ausgegraben wurde. Die sogenannte Königswand direkt gegenüber des Theaters beherbergt eine imposante Reihe herrlicher Königsgräber aus dem 1. und 2. Jahr-hundert nach Christus (u.a. Urnengrab, Seidengrab, Korinthisches Grab, Palastgrab). Weitere bedeutende Zeugnisse der Nabatäerkultur sind eine hochgelegene 65 Meter lange Opferstätte, eine säulengesäumte römische Pflasterstraße sowie das Kloster Ed-Deir, das gegen Ende des 1. Jahrhunderts nach Christus vermutlich als Königstempel errichtet wurde. Das Ed-Deir bietet die mit 2300 qm größte Fassade der Stadt und erinnert in der Gestaltung an das Schatzhaus – jedoch weichen die Proportionen des Ed-Deir bei einer Fläche von 50 Meter Breite und 40 Meter Höhe stark ab. Das Monument ist nur mit Mühe zu erreichen, der Aufstieg führt über 760 Stufen – Zeit, die man sich allerdings unbedingt nehmen sollte, denn ohne einen Besuch des Ed-Deir hat man Petra nur unvollständig gesehen. Und ein Blick von der acht Meter hohen Urne auf dem Dach des Ed Deir ist ein unvergeßliches Erlebnis. Bei den immer noch andauernden Ausgrabungsarbeiten konnten die Archäologen auch immer wieder Zeuge der beachtlichen Fähigkeiten der Nabatäer auf dem Gebiet der Wasserbautechnik werden. Nabatäische Baumeister errichteten vor fast 2000 Jahren einen 88 Meter langen und 6 Meter hohen Felstunnel, um das lebenswichtige, während der Regenzeit (Winter/Frühjahr) jedoch für die Stadt bedrohliche Wasser des Wadi umzuleiten und kontrolliert nutzen zu können. Ohne diesen Tunnel wäre das Wasser mit solcher Macht durch die Schlucht direkt in die Stadt hineingeflossen, daß es sie zerstört hätte. Sogar das Regen- und Kondenswasser wurde gesammelt und nach Petra geleitet. Noch heute ist der Wasserkanal sichtbar, der sich in einer Höhe von etwa 2 Metern entlang der Wände des Siqs zieht. Die Nabatäer verloren ihr Reich im Jahre 106 nach Christus durch mangelnde Diplomatie und fortwährende Streitigkeiten an die militärisch mächtigen Römer. Petra wurde als Hauptstadt der Provinz Arabia Petraea in das Römische Reich eingegliedert. Petra JordanienDennoch herrschte noch bis ins 3. Jahrhundert Wohlstand in Petra, danach begann jedoch der Niedergang, da die Handelswege sich entlang des Euphrats verschoben hatten. Es wurden fortan keine Münzen mehr geprägt, die Bevölkerung konvertierte zum Christentum und die Stadt wurde Bischofssitz. Im 6. Jahrhundert zerstörte schließlich ein Erdbeben die meisten der nicht in den Fels gehauenen Gebäude. Petra wurde zur Toten Stadt, deren steinerne überreste heute ein bedeutendes Zeugnis einer bemerkenswerten antiken Kultur darstellen. Viele Archäologen behaupten, daß erst ein Prozent der gesamten Baumasse Petras bisher ausgegraben ist. Es werden vor allen noch römische Villen und Wohnhäuser unter dem Sand vermutet. Vor den Toren Petras liegt Ain Musa, die Mosesquelle. Moses soll sie laut Bibel aus dem Stein geschlagen haben. Die Quelle versorgte schon die Nabatäer mit Wasser. Die Moslems errichteten später eine Moschee über der Quelle, die noch heute genutzt wird.

Petra liegt 280 km von Amman entfernt und ist über die Königsstraße erreichbar. Aqaba am Roten Meer liegt etwa 130 km entfernt.Petra liegt in einer Höhe von 950 Metern über dem Meeresspiegel.Die Eintrittskarte für einen Tag kostet 20 JD. An Donnerstagen wird eine Tour durch Petra bei Nacht für 12 JD angeboten.Vom Eingang des Geländes bis zum Beginn des Siq kann man ein Pferd mieten oder vom Eingang durch den Siq bis zum Schatzhaus mit einer Pferdekutsche fahren (sofern verfügbar). Innerhalb der Stadt können Touristen Petra auf dem Rücken von mit bunten Decken behängten Kamelen erleben. In der Unterstadt bieten Beduinen kleine Fläschchen an, die mit farbigem Sand gefüllt sind – ein sehr typisches Souvenir aus Petra.

Jordanien - Jerash

Januar 29, 2008

Jerash JordanienDie antike Stadt Jerash im Norden Jordaniens geniesst den Ruf als die besterhaltenste römische Stadt der Welt. Und das aus gutem Grund. Wie einst die Römer wandeln heute Besucher in der um die 2000 Jahre alten, erstaunlich intakten Stadt, die ein in der Welt einzigartiges elliptisches Forum sowie eine 600 Meter lange Kolonnadenstraße umfasst. Einmal jährlich erwacht Jerash zu neuem Leben: Das Jerash-Festival unter der Schirmherrschaft von Königin Noor ist das Kulturereignis der Region. Seit 1981 treten immer im Sommer zwei Wochen lang Künstler und Musiker aus aller Welt auf. Jerash, das antike Gerasa, zählte zum römischen Bund der Dekapolis, einem Verbund freier Städte, und war eine der großen römischen Kolonien, die während der Ausdehnung des Römischen Reiches nach Osten im 1. Jahrhundert vor Christus auf dem gesamten jordanischen Hochplateau entstanden. Der Standort Gerasas inmitten der Hügellandschaft des biblischen Gilead war für Rom eine naheliegende Wahl, zumal hier ein ähnliches Klima herrschte, sich hier die Kreuzung mehrerer großer Handels- und Karawanenstraßen befand und man von hier aus den gesamten Ghor-Graben und das Jordantal kontrollieren konnte.

Jerash JordanienGerasa entwickelte sich zu einem wichtigen Handelszentrum mit einer von Rom unabhängigen Verwaltung und erlebte im 1. Jahrhundert nach Christus Zeiten des Friedens und des Wohlstands. Der Handel mit der Provinz Syrien und dem Nabatäerreich florierte und führte zu einem intensiven Kulturaustausch, dessen Einfluss auch an dem kunstvollen Skulpturen-schmuck vieler städtischer Bauten sichtbar ist. Gerasa war ursprünglich in einen Ost- und einen Westteil gegliedert, der durch ein enges Tal mit Fluss, den Joabok, natürlich getrennt war. Die Stadt erstreckte sich über eine Gesamtfläche von 84 Hektar und war von einem 2-3 Meter dicken und 4-5 Meter hohen Wall umgeben. Dieser Mauerring hatte einen Umfang von insgesamt 3,5 Kilometern und war mit 120 quadratischen Wehrtürmen gesichert. Leider fiel die Mauer der Bauwütigkeit späterer Generationen zum Opfer und auf dem östlichen Teil der antiken Metropole entstand das moderne Jerash. Nur einem entsprechenden Verbot aus dem Jahr 1923 ist es zu verdanken, dass der Westteil Gerasas uns heute mit seinen römischen und byzantinischen Bauwerken als archäologische Ausgrabungsstätte erhalten geblieben ist. Das Ruinengelände von Gerasa gilt heute als bestes Beispiel einer spätantiken Provinzstadt im Nahen Osten. Eines der wohl beeindruckendsten Zeugnisse der römischen Baukunst ist das ovale Forum (auch als Agora bezeichnet), auf der der gesamte offizielle und geschäftliche Verkehr abgewickelt wurde. Der weltweit einzigartige elliptische Marktplatz misst 90 x 80 Meter, verfügt über eine zentrale Säule und ist ringsherum von Säulen begrenzt. Das Forum war Teil der ersten römischen Stadtanlage und kann auf das 1. Jahrhundert nach Christus datiert werden. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass das Forum einst von sich zum Platz hin öffnenden Geschäften umgeben war, da auf der Innenseite der Kolonnaden ein 2 Meter breiter Gehsteig verläuft.

Nach fast 2000 Jahren und diversen Erdbeben grenzt es an ein Wunder, dass noch 56 ionische Originalsäulen erhalten geblieben sind. Dies hängt damit zusammen, dass Jerash vollkommen mit Sand bedeckt war und Verwitterung und Erdstöße dadurch abgefangen werden konnten. Eine weitere Rarität von Jerash ist der sogenannte Cardo Maximus, die Hauptstraße der Stadt aus dem 1. Jahrhundert nach Christus. Der Cardo Maximus ist eine schnurgerade nach Norden gerichtete, 800 Meter lange Pflasterstraße, die vom ovalen Forum bis zum nördlichen Stadttor verläuft. In der Vergangenheit war diese Prachtstraße auf ganzer Länge von einem Säulengang gesäumt, von dem heute noch über 500 Säulen - einige vollständig mit Kapitellen - erhalten sind. Die Kolonnaden sind unterschiedlich hoch und vorwiegend mit korinthischen, im Ovalen Forum und im nördlichen Straßenabschnitt aber auch auch mit ionischen Kapitellen, gekrönt. Unterhalb des Straßenpflasters hatten die Einwohner der antiken Stadt ein ausgeklügeltes System von Abwasserkanälen angelegt. Die Pflastersteine waren diagonal verlegt, um die Eisenräder der Fuhrwerke nicht zu hart anstoßen zu lassen. Die Radfurchen der schwerbeladenen Gefährte haben sich im Laufe der Jahrhunderte tief in den Stein gefressen und sind noch heute zu sehen. Entlang dieser Flaniermeile lagen alle Gebäude, die für das öffentliche Leben in Gerasa von Bedeutung waren. So auch das Nymphäum, ein üppig verzierter öffentlicher Brunnen aus dem 2. Jahrhundert nach Christus. Die nach innen gewölbte Schauseite dieser grandiosen, zweigeschossigen Brunnenanlage misst 11 Meter im Durchmesser. Gerasa hatte mehrere Theater. Das kleinere Nordtheater mit ursprünglich 800 Plätzen, das später um einen zweiten Rang mit weiteren 800 Plätzen erweitert wurde und das ungleich größere Südtheater, das zu den eindrucksvollsten Zivilbauten Gerasas zählt und zweifellos das schönste seiner Art im ganzen Vorderen Orient ist. Das Südtheater von Gerasa fasst 5000 Zuschauer auf zwei Rängen à 29 alphabetisch geordnete Sitzreihen - 14 in drei Sitzkeile unterteilte Reihen auf dem unteren Rang sowie 15 in acht Sitzkeile unterteilte Reihen im oberen Rang. Und nicht nur diese Zuschauerreihen, sondern auch die mit Säulengangen, Nischen und monumentalen Toren dekorierte Bühne ist in einem ausgezeichneten Zustand konserviert. Das Theater wurde von den Archäologen 1953 restauriert und wird dank seiner ausgezeichneten Akustik gern für Veranstaltungen genutzt.

Jerash JordanienWeitere Höhepunkte Jerashs sind der kollossale Artemis-Tempel (160 x 120 m) mit seinem grandiosem Torbau aus sechs 16 Meter hohen Säulen mit einem Durchmesser von 1,5 Metern aus dem Jahr 180 nach Christus, und zahlreiche Kirchen mit herrlichen Mosaiken aus römischer und byzantinischer Zeit sowie der zu Ehren Kaiser Hadrians errichtete Triumphbogen vor den Mauern der Stadt. Seine Blütezeit erlebte Gerasa gegen Ende des 2. und zu Beginn des 3. Jahrhunderts, als die Stadt in den Rang einer römischen Kolonie erhoben wurde. Damit erhielten seine Bewohner römisches Bürgerrecht und wurden von drückenden Steuerlasten befreit, was zur Folge hatte, dass sich ihr Lebensstandard erheblich verbesserte. Trotzdem begann der Abstieg bereits gegen Ende des 3. Jahrhunderts, als der Handel über den Seeweg Aufschwung nahm. Es folgten verschiedene Herrschaftsperioden. Das letzte dokumentarisch belegte Zeugnis bezieht sich auf das 12. Jahrhundert, als die Stadt von den Kreuzfahrern eingenommen wurde. Erst 1806 wurde das antike Gerasa durch den deutschen Archäologen und Altertumsforscher Ulrich Jasper Seetzen wiederentdeckt. Die Ausgrabungen dauern bis heute an.

Tipp: Das knapp eine Stunde Fahrtzeit nördlich von Amman gelegene Jerash gehört neben Petra zu den großartigen Sehenswürdigkeiten Jordaniens. Man sollte für die Besichtigung mehrere Stunden einplanen. Im schönsten Licht zeigt sich das antike Gerasa in den Morgenstunden sowie abends kurz vor Sonnenuntergang.

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