Dominikanische Rebublik

Oktober 18, 2007 · Diesen Beitrag drucken

Viele verschiedene Landschaften machen die Dominikanische Republik zu einem der vielseitigsten Länder Mittelamerikas. Man findet hier Kilometer lange Sandstrände, tropische Regenwälder, Wüstenlandschaften und beeindruckende Gebirge wie die Cordillera Central mit dem 3175 Meter hohen Pico Duarte. Die Dominikanische Republik ist das zweitgrösste Land der Karibik und bedeckt zwei Drittel im Osten der Insel Hispaniola. Die Insel ist mit einer Fläche von 48464 Quadratkilometern grösser als die Bahamas, Jamaika, Puerto Rico, die British Virgin Islands und die West Indies zusammen. An der Südküste, die zwischen Nord und Südamerika liegt, dominieren vor allem karibische Sandstrände. An der Nordküste trifft man eher auf die Einflüsse des Atlantischen Ozeans. Die hier vorherrschenden klimatischen Bedingungen sorgten dafür, dass sich das Eiland zu einem der Haupturlaubsziele Sonnenhungriger entwickelte. 255 Sonnentage bei einer Luftfeuchte von 70 bis 90 Prozent und einer durchschnittlichen Temperatur von 27 Grad Celsius. Im Jahre 1492, am fünften Dezember, landete Columbus auf der Suche nach Indien im Süden der karibischen Insel. Drei Jahre darauf wurde an dieser Stelle die Stadt Santo Domingo gegründet. Heute leben 2,2 Millionen Menschen in der mittlerweile grössten Stadt der Dominikanischen Republik. Noch heute erinnern in der Hauptstadt viele Sehenswürdigkeiten an die Pioniere aus Spanien. Zum Beispiel die 1540 vollendete Kathedrale “Santa Maria la Menor” die erste katholische Kathedrale der Neuen Welt, das Museum der Königshäuser und der Alcazar des Columbus, laden hier zum Besuch ein. Im Süden prägt Santo Domingo, die grösste und älteste Stadt der karibischen Inseln, die Dominikanische Republik. In der Zona Colonial, der Altstadt, können über 300 restaurierte Gebäude und andere Kulturdenkmäler aus der Kolonialzeit bestaunt werden. Unter ihnen der Alcazar de Colón, das im spätgotischen Stil erbaute Haus Columbus’ Sohn und die 1540 vollendete “Catedral Santa Maria la Menor”, die älteste Kathedrale der neuen Welt. Ein authentisches Bild vom bunten Treiben in der Stadt bekommt man auf der Malecon, der direkt an der Küste gelegenen Promenade. Hier findet man zahlreiche Strassencafés und Restaurants.Im nahe gelegenen Botanischen Garten finden Naturinteressierte und Verliebte ein ruhiges Plätzchen inmitten seltener Pflanzenarten. Im Nationalpark “Los Tres Ojos” findet man ein durch tektonische Einbrüche geöffnetes, unterirdisches Höhlensystem an dessen Grund sich drei Seen, die Tres Ojos, befinden. Für Wracktaucher ist der Nordwesten ideal. Die Unterwasserwelt nahe dem abgeschiedenen Städtchen Monte Christi, verbirgt zahlreiche Überreste versunkener Schiffe, Wrackteile, Gold und Silbermünzen, Kanonen, alte Gefäße und andere Schätze. Im Südwesten findet man eher steppenartige Berglandschaften mit den markanten Säulenkakteen. Im fruchtbaren Mündungsgebiet des Rio Yaque del Sur hingegen, werden sogar Kokospalmen, Zuckerrohr und Bananen angebaut. Südlich der Hafenstadt Barahona, die bis heute von ihrem provinzialischen Charme nichts verloren hat, liegt die “Côte d’ Azur der Dominikanischen Republik”, eine traumhafte Küste umsäumt von dem feuchtgrünem Regenwald der Sierra de Baoruco. Über das Landesinnere erhebt sich die Cordillera Central, die “Dominikanischen Alpen”. Wer hierher reist, findet vor allem üppige, grüne Wiesen, dichte Wälder und über 3000 Meter hohe Berge, wie den 3175 Meter hohen Pico Duarte, die die Cordillera Central mehr an die Schweiz, als an die Karibik erinnern lassen. Die Wasserfälle Saltos de Jimenoa und Saltos de Baiguate in der Nähe von La Vega sind ein Ausflug mit dem Pferd, zu Fuss oder mit dem Jeep auf jeden Fall wert. Das Städtchen Jarabacoa ist ein idealer Ausgangspunkt – auch für andere Abenteuer in der Umgebung. Auf den Flüssen Rio Yaque del Norte und Rio Jimenoa bietet sich die Möglichkeit einer Raftingtour, auf der man in Schlauchbooten durch das avocadogrüne Wildwasser über Stromschnellen wie “Mike Tyson” oder “Big Bong” und vorbei an meterhohen Felsnadeln und riesigen Pinienwäldern paddelt. Auch kann man an Canyoning-Touren teilnehmen, bei denen es das Ziel ist, Schluchten, glatte Felswände und Wasserfälle des Gebirges kletternd, springend oder schwimmend zu überwinden. Beim Tubing hingegen bezwingt man die Stromschnellen nur auf einem Gummireifen. Aber auch für Bergwanderer bietet sich hier das ideale Terrain – der Picu Duarte, der mit seinen 3175 Metern höchste Berg der Karibik, stellt selbst für erfahrene Kletterer eine Herausforderung dar. Cibao, auch als “La Vega Real” oder das Tal der Könige bekannt, ist eine 225 Kilometer lange und 15 bis 400 Kilometer breite Ebene. Auf Grund des überaus fruchtbaren Bodens werden hier Tabak, Bananen, Kaffee, Kakao, Reis und Zuckerrohr angebaut. Santiago, das Zentrum des Tales, ist die zweitgrösste Stadt der Republik. Allerdings sind Touristen hier eher weniger anzutreffen. Der Norden der Dominikanischen Republik ist Jahr für Jahr das Ziel vieler Besucher aus der allen Teilen der Welt. Diese Region lockt nicht nur mit der Nähe zum Atlantischen Ozean und dessen atemberaubenden Sandstränden, sondern besonders mit Attraktionen wie Whale-Watching und unberührter Natur, wie sie beispielsweise im Nationalpark “Los Haitises” zu finden ist. Dieser 208 Quadratkilometer grosse Park ist das meistbesuchte Naturschutzgebiet der Insel und bietet seinen Besuchern üppigste Regen- und Mangrovenwälder und exotische Tiere wie Pelikane und Süsswasserschildkröten. In Cabarete findet man eines der weltweit bekanntesten Windsurfgebiete. Der in einer Riffgeschützten Bucht liegende, zwei Kilometer lange Sandstrand wurde vom Windsurfchampion Jean des Weges zum besten Surfplatz der Karibik erklärt. Hier findet man sechs Surfschulen, bei denen man nicht nur Unterricht nehmen kann, sondern sich auch Bretter mieten kann. Ausserdem gibt es hier die Möglichkeit an anderen Sportarten, wie Mountainbiking, Reiten, Tauchen, Wasserski, Golf und Tennis, teilzunehmen. Wer Wale beobachten möchte ist hier genau an der richtigen Stelle. Zwischen Dezember und März zieht es hunderte Buckelwale in die warmen karibischen Gewässer. Whale-Watching-Touren werden ausschliesslich zwischen 15. Januar und dem 15. März angeboten. Wer Glück hat, bekommt von Zeit zu Zeit auch mal von der Küste aus die imposanten Meeressäuger zu Gesicht. Das im Osten der Dominikanischen Republik gelegene Casa de Campo bietet die Möglichkeit eines luxuriöseren Urlaubs mit gepflegten Sandstränden und Golfplätzen. Auf einer Anhöhe findet man dort das originalgetreu nachgebaute andalusische Künstlerdorf “Altos de Chavón”. Von dort aus bietet sich ein einmaliger Panoramablick auf den Rio Chavón. Verschiedene Geschäfte und Restaurants, aber auch ein Amphitheater laden zum Verweilen ein. Auch sind hier die atemberaubensten Strände der Dominikanischen Republik zu finden. Zum Beispiel die Playa La Rata oder Cumayasa, aber auch die Strände der Insel Isla Saona. Auch gänzlich unberührte Strände, wie die um das Fischerdorf Miches, kann man hier geniessen. Im Tauch- und Schnorchelparadies Isla Catalina vor La Romana findet man feinste, weisse Sandstrände und seichtes Wasser. Die Region Punta Cana besthet zu 95 Prozent aus komfortabelsten All-Inclusive-Resorts. Die von vielen Besuchern als die schönsten des Landes bezeichneten, weissen und von Palmen umsäumten Strände warten hier, ebenso wie ein umfangreiches Sportangebot.


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