Zentralafrikanische Republik

August 4, 2008

Der größte Teil des zentralafrikanischen Binnenlandes wird geprägt von der zentralafrikanischen Schwelle. Im Süden bildet der Ubangi, der wasserreichste Nebenfluss des Kongo, fast auf der gesamten Länge eine natürliche Grenze zum Nachbarland Demokratische Republik Kongo. Im Norden senkt sich die Hügellandschaft allmählich zur Beckenlandschaft des Tschad ab. Klimatisch macht sich in den nördlichen Trockensavannen bereits der Einfluss der Sahelzone bemerkbar. Nach Süden hin nehmen die Niederschläge zu, und es folgen Feuchtsavannen mit bewaldeten Flüssen bis zu den tropischen Regenwäldern des Südwestens. Die artenreiche Tierwelt umfasst Affen, Antilopen, Büffel, Elefanten, Krokodile, Löwen und Schlangen. Das tropische, wechselfeuchte Klima wird bestimmt durch die Regenzeit von Mai bis November und die Trockenzeit von Dezember bis April. Die Zentralafrikanische Republik verfügt nur in geringem Umfang über eine touristische Infrastruktur.Aufgrund der landschaftlichen Schönheit und der reichen Tierwelt sind Safari-Aufenthalte beliebt. Sehenswert ist der Dzonga-Ndoki-Nationalpark im südwestlichen Grenzgebiet zu Kamerun und Kongo, wo die seltenen Waldelefanten zu finden sind. Der Nationalpark Gounda Saint-Floris zählt wegen seiner landschaftlichen Einzigartigkeit sogar zum Weltkulturerbe der Unesco.

Südafrika

Juli 6, 2008

SüdafrikaSüdafrika wird im Westen, Süden und Osten von einem Gebirgswall umgeben. Man nennt diese aus vielen einzelnen Gebirgen bestehende Kette ein Randschwellengebirge oder Great Escarpment. Vor dem Escarpment verläuft ein zum Teil sehr schmaler Küstenstreifen, den man Lowveld nennt. Dieses Küstenvorland ist im Bereich des Indischen Ozeans niederschlagsreich und fruchtbar. Der westliche Teil hingegen ist eine Küstenwüste, bedingt durch den kalten Benguela-Meeresstrom des Atlantik. Pretoria, Südafrikas Hauptstadt, liegt rund fünfzig Kilometer nördlich von Johannesburg. Johannesburg, auch Joburg genannt, ist mit ihren zwei Millionen Einwohnern und zusätzlichen zwei Millionen aus Soweto, die größte Metropole in Südafrika.

SüfdafrikaSüdafrika ist mit Recht stolz auf sein reiches Naturerbe, das in den zahlreichen Naturreservaten und National Parks sorgfältig geschützt wird. Zu den Hauptattraktionen Südafrikas gehören sicherlich auch seine zahlreichen Nationalparks und Naturreservate allen voran der berühmte Krüger Nationalpark. Ein Geheimtipp für Touristen hingegen ist der Kalahari Nationalpark inmitten der Kalahari Wüste. Das Land ist Heimat für mehr als 300 Säugetierarten, mehr als 500 Vogelarten und mehr als 100 Reptilienarten sowie für unzählige Insektenspezies. Mit über 20 000 Pflanzenarten verfügt Südafrika zudem über eine extrem artenreiche Flora. Rund 8000 Arten konzentrieren sich auf die kleine westliche Kapregion. Ist der Reichtum an Blütenpflanzen geradezu überwältigend, so sieht es mit den Waldbeständen leider ganz anders aus. Nur ein Prozent der Fläche Südafrikas ist mit Wäldern bedeckt, fast ausschließlich im niederschlagsreichen Küstenstreifen des Indischen Ozeans und in den angrenzenden mittleren Höhenlagen des Randschwellengebirges. Der ursprüngliche Regenwald fiel dem Raubbau der Siedler weitgehend zum Opfer.

SüdafrikaSüdafrika ist ein Schmelztiegel der Kulturen. Lange Jahre hatte Südafrika unter der Apartheid und weißer Herrschaft zu leiden. Neben der europäisch geprägten Kultur der Weissen stößt der Reisende auf eine völlig gegensätzliche schwarzafrikanische Kultur. Südafrika ist eine Art Vielvölkerstaat mit vielen schwarzen Nationen. Dies fällt besonders auf, wenn man erst durch eine total europäisch geprägte Stadt gefahren ist und dann in einem schwarzen Township, in einem schwarzen Dorf oder einem ehemaligen Homeland landet. Fährt man z.B. durch Durban, meint man in bestimmten Stadtvierteln plötzlich in Bombay zu sein. Die fleißige indische Bevölkerungsschicht spielt in Südafrika übrigens eine wichtige Rolle. Besonders in Kapstadt lebt eine große Zahl von Malayen. So vielseitig wie die Kulturen ist auch die südafrikanische Küche. Am wenigsten kriegt jedoch der europäische Reisende die schwarzafrikanische Küche vorgesetzt.

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