Athen
August 16, 2008
In der Antike war Athen, Hauptstadt Griechenlands, kulturelles und politisches Zentrum der Welt: Hier entstand die Demokratie, fanden die ersten Olympischen Spiele statt, entwickelte sich die Architektur, lebten und lehrten berühmte Philosophen wie Sokrates und Aristoteles. Auch heute ist Athen durch sein Angebot an künstlerischen Ereignissen und Festivals, Kongressen und Veranstaltungen sehr anziehend. Wer Interessantes sehen und erleben oder einfach nur eine Entdeckungsreise machen möchte, ist hier genau richtig. Das Wahrzeichen der Stadt und der Stolz der Einwohner ist die Akropolis. Sie erhebt sich, schon von weitem gut sichtbar, 80 Meter hoch über der Stadt. Mit ihrer eigenen fast magischen Schönheit zieht sie einen an. Ihre beeindruckenden Bauwerke und der faszinierende Blick herunter auf die Stadt entschädigen einen für den mühsamen Aufstieg. Am Südhang der Akropolis befindet sich das Dionysos-Theater, in dem das antike Drama entstand und Aischylos, Sophokles, Euripides und Aristophanes im fünften Jahrhundert v.Chr. das erste Mal ihre Werke aufführten. Nordwestlich der Akropolis kann man den Areopag besichtigen, den Sitz des höchsten Gerichtshofes in der Antike in Athen. Die Agora, der Marktplatz, war in der Antike politischer, kultureller und religiöser Mittelpunkt der Stadt. Verwaltungsgebäude, Tempel, Gerichte und Behörden standen dicht beieinander. Wer die Geschichte Athens und auch Griechenlands kennenlernen möchte, hat die Möglichkeit, viele verschiedene Museen zu besuchen und Kirchen, Kathedralen oder Kapellen der byzantinischen Zeit zu besichtigen.Das älteste Viertel Athens ist die Plaka. Verwinkelte Gassen, umsäumt von klassizistischen Häusern, verlocken zu einem Spaziergang, bei dem man einiges entdecken kann: Neben der römischen Agora, dem „Turm der Winde“ und vielen anderen Sehenswürdigkeiten, gibt es hier zahlreiche Cafés, Restaurants und Bars, die zu einem Besuch einladen. Der Syntagma-Platz ist der wohl bekannteste aller Plätze in Athen. Hier befinden sich das Parlament und das „Grabmal des Unbekannten Soldaten“. Jede Stunde findet dort ein eindrucksvoller Wachwechsel der Garde statt. Wenn man etwas mehr Zeit zur Verfügung hat, sollte man sich einen der vielen möglichen Tagesausflüge von Athen aus nicht entgehen lassen. Ziele sind Marathon, Sounion, Piräus und viele andere Orte. Wer nach einem anstrengenden Tag zurück ins Hotel kommt, sollte eines der vielen griechischen Restaurants aufsuchen. Hier wird man mit der griechischen Küche verwöhnt und kann einen schönen Tagesausklang genießen.
Serbien - Belgrad
Juli 6, 2008
Belgrad gehört nicht nur zu den ältesten Städten Europas, deren erste Siedlungsspuren bereits in das 3. Jahrhundert vor Christus zurückführen, sondern kann 2004 auch den 600. Geburtstag als Hauptstadt Serbiens begehen. Wer die lebendige Stadt am Zusammenfluss von Save und Donau samt ihrem Nachtleben umfassend kennen lernen möchte, der sollte 72 Stunden investieren - raten die Belgrader Tourismuswerber. Belgrad ist der politische, wirtschaftliche, wissenschaftliche und kulturelle Mittelpunkt Serbiens. Viele internationale Messen und Kongresse finden hier statt. Zudem laden 50 Museen, 25 ständige Ausstellungen, Galerien und Sammlungen, über 20 Theaterbühnen sowie über zehn Bibliotheken, dazu mehrere internationale Theater-, Film-, Jazz-, Kinder- und Musikfestspiele, zwei Universitäten mit 32 Hochschulen, über 900 Sportobjekte, zahlreiche Parks und Ausflugsorte zum Besuch ein. Die Highlights des Veranstaltungskalenders sind das Filmfestival “FEST” im Februar, das internationale Theaterfestival “BITEF” im September und die Musikfestspiele im Oktober.
Das Stadtpanorama wird dominiert von der alten Kathedrale, der St. Markus Kirche und der Kathedrale der Heiligen Save, eine der größten orthodoxen Kirchen der Welt. Vom Wasser aus kann man den alten Stadtkern von Zemun-Gardos bewundern, das Naturreservat beim Zusammenfluss von Save und Donau, das Museum der modernen Kunst, die Belgrader Festung Kalemegdan sowie Ada Ciganlija, den beliebten Ausflugs- und Badeort. Das Nationalmuseum enthält neben mittelalterlicher und moderner serbischer wie jugoslawischer Kunst eine Sammlung von archäologischen Funden aus der Zeit von 7.000 bis 500 Jahre vor Christus - und belegt so eindrucksvoll die Jahrtausendalte Geschichte der Stadt. Deren Name taucht 878 als “Beli grad” (weiße Stadt) erstmals offiziell auf. 1404 eroberte Despot Stefan Lazarevic Belgrad und machte es zur Hauptstadt Serbiens. Nicht verpassen sollte man den so genannten “Belgrader Montmartre”, das alte Bohëme-Viertel Skadarlija im Zentrum der Stadt, entstanden in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Hier gibt es gemütliche alte Lokale, aber auch coole Szenetreffs - bestes Beispiel für eine alte Stadt mit frischem Elan. Denn wie ein Bon mot sagt, verbringen hier Einheimische wie Besucher “ihre besten Tage - bei Nacht”. Belgrad hat zudem ein umfangreiches Angebot an Mainstream- und Underground-Clubs, die sich nicht nur beim lokalen Publikum, sondern auch bei Besuchern besonderer Popularität erfreuen. Sechs Clubs in der serbischen Hauptstadt wurden beispielsweise für britische Clubber besonders ausgezeichnet, die eine Club-Szene mit einem pulsierenden und abwechslungsreichen Nachtleben suchen. Die alle im Zentrum Belgrads angesiedelten Clubs sind trendige Treffpunkte der Stadt und bieten im Vergleich mit den Club-Szenen anderer europäischer Städte große Preisvorteile. Zu den populärsten Clubs zählen das “Oh! Cinema” im Sommer als Open Air-Terrasse in der Festung Kalemegdan zu finden, das “Plato” und das “Elington’s” (letzteres im Hyatt Regency) mit ihren Jam-Sessions und Live-Jazz sowie der “Sargon Club” in den Kellern der Festung Kalemegdan, gänzlich gestaltet im Stil des alten Mesopotamiens. Tagsüber lockt die Fußgängerzone Knez Mihailova zum Einkaufsbummel. Ein Großteil der hier befindlichen Gebäude steht unter Denkmalschutz, stellen sie doch ein beeindruckendes Ensemble aus Repräsentations- und Privatgebäuden der späten 1880er Jahre dar. Heute ist die Straße der Mittelpunkt des Belgrader Einkaufszentrums, wo zugleich eine Vielzahl öffentlicher Gebäude angesiedelt sind: die Serbische Akademie der Künste und Wissenschaften, die Belgrader Bibliothek und das Kulturzentrum. Eine Besonderheit der serbischen Hauptstadt sind die zahlreichen Kaffeehäuser und die Hausboote entlang von Save und Donau, auf denen eine Vielzahl an Gastronomiebetrieben zu finden sind.







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