Italien - Bordighera

Januar 5, 2008 · Diesen Beitrag drucken

Der Hafen von Bordighera ItalienBordighera, ein elegantes Küstenstädtchen nahe der französischen Grenze, wurde im 12. Jahrhundert von Sant Ampelio gegründet, der in der Gegend Palmen und Weinstöcke aus dem Orient ansiedelte. Der Legende nach wurde die schöne Stadt von Magiarge vor der Plünderung bewahrt, einer von den Sarazenen verschleppten Sklavin, die später auch hier starb. Im vorigen Jahrhundert entdeckte schließlich der englische Adel den Ort als Urlaubsresidenz für sich. Verewigt wurde die Schönheit Bordigheras vom berühmten französischen Maler Claude Monet. Bordighera ist auch heute noch die Stadt der aus Afrika stammenden Dattelpalmen, die hier nicht nur eine Allee umsäumen sondern einen kleinen Wald bilden, der als nördlichster Palmenwald Europas gilt. Am Palmsonntag werden die hellen Blätter der Bäume zu sogenannte “Palmureli” gebunden und bei einer 25 Kilometer langen Prozession getragen. Doch nicht nur Palmen finden in dem milden Klima ausgezeichnete Bedingungen vor, sondern auch Bananen-, Agaven-, Eukalyptus-, Zitronen- und Orangenbäume. Bordighera ItalienDas freundliche Bild des Ortes entsteht durch die prächtigen Fassaden der Wohnpaläste und Jugendstilvillen aus dem Ende des 19. Jahrhunderts. Eines der beeindruckendsten Beispiele ist die vom gleichnamigen Architekten errichtete Villa Garnier gegenüber dem Hafen. Das Zentrum Bordigheras ist neu angelegt, doch in der Altstadt mit ihrem Gewirr von Gassen und Steinbögen wird der Besucher in eine andere Zeitepoche, bis ins Jahr 1471 zurückversetzt.


Diesen Beitrag bewerten
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (Noch nicht bewertet)

Kommentare

Haben Sie etwas dazu zu sagen?