Spanien - Badajoz
Februar 18, 2008 · Diesen Beitrag drucken
Obwohl sich die Autonomiegemeinschaft Extremadura im Landesinneren Spaniens befindet, spielt das Wasser eine wichtige Rolle für die extremeñische Landschaft, insbesondere in der Provinz Badajoz. Die Extremadura bietet mehr als 40 Stauseen, unzählige Schluchten und zahlreiche natürliche Bademöglichkeiten. Diese Ökosysteme eignen sich gut zur passiven Erholung; aber auch Aktivtouristen finden Abwechslung beim Angeln oder Segeln. Fünf Stauseen befinden sich im Nordwesten der Provinz Badajoz, die auf der Route “Farbe des Wassers” liegen. Der Stausee von Cíjara, ein Jagd- und Angelparadies. Der See grenzt an die Provinzen Toledo, Cáceres und Ciudad Real und gehört mit seinem groben Hechtvorkommen zu den besten Fischgründen der Extremadura. Aber auch Jäger kommen in dem nahegelegenen Nationalen Jagdreservat Cíjara auf ihre Kosten. In der Umgebung befindet sich das Örtchen Castilloblanco, in dem die arabisch beeinflubten Stadtviertel “Picocerro” und “Perchel” sowie die Pfarrkiche San Cristóbal aus dem 15. Jh. besondere Aufmerksamkeit verdienen. Außerdem ist Castilloblanco berühmt für seinen Käse. Auch Villarta de los Montes ist wegen eines Barockaltars in der Kirche Santa María Magdalena und der kleinen Einsiedelei von Ntra. Sra. de la Antigua im Mudejarstil einen Besuch wert.
Der Stausee von García de Sola, ideal für den Wassersport. Neben dem Fischreichtum, den der Stausee von García de Sola zu bieten hat (Barben, Karpfen und Hechte) und den vielen unterschiedlichen Wasservögeln, die an seinem Ufer nisten, ist er ein El Dorado für Wassersportler, Segler, Windsurfer und Kanuten. In der Umgebung lohnen das Thermalbad von Valdefernando oder die Felsmalereien von Peloche einen Besuch. Der See hat seinen besonderen ökologischen Wert durch das Zusammenspiel eines groben Feuchtgebiets, versteppten Landstrichen und Weideland. Sie bilden drei völlig unterschiedliche Ökosyteme. In der Mitte des Sees ragt genau an der Stelle, wo sich ehemals die römische Stadt Lacimurga befand, der Felsen “Peñon del Cogolludo” heraus.
In direkter Nähe des ausgezeichnet zum Angeln geeigneten Stausees liegt Puebla de Alcocer mit seiner gut erhaltenen Felsenburg. In Esparragosa de Lares lockt ein sehenswertes Rathaus mit Säulengang und die Kirche Sta. Catalina de Alejandría die Besucher an. Nach Campanario sollte man vor allem in der Karwoche reisen, da die Einwohner am Ostermontag zum Sankturaium von Ntra. Sra. De Pedraescrita wallen. Mit diesem Stausee verfügt die Provinz Badajoz über eine lange Süßwasserküste, an der sich zahlreiche Angel- und Wassersportzentren befinden. Auch die Umgebung des Stausees von La Serena ist reizvoll. Bemerkenswert ist die Burganlage von Capilla, die Einsiedelei Ntra. Sra. de Nazaret in Garlitos sowie die öffentlichen und kirchlichen Gebäude von Cabeza de Buey. Auch das Fronleichnamsfest “Octava del Corpus” von Peñalsordo lohnt einen Besuch.
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